Altersmedizin

Forschung

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Forschungsprojekte

Hier finden Sie unsere aktuellen Forschungsprojekte des Moduls Altersmedizin

Beobachtungsstudie zur Früherkennung von Demenzen (DELCODE)

Forschungsförderung: Deutsches Zentrum für neurodegenerative Erkrankungen

Projektlaufzeit: 03/2014 - 03/2019


Wie entwickelt sich die geistige Leistungsfähigkeit im höheren Alter? In einer deutschlandweiten Beobachtungs-Studie erforscht das Deutsche Zentrum für neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) der Helmholtz Gesellschaft die Entwicklung der geistigen Leistungsfähigkeit bei gesunden älteren Menschen, Menschen mit subjektiven Gedächtnisbeschwerden, Menschen mit leichten kognitiven Beschwerden, Geschwistern von demenzerkrankten Personen sowie bei Menschen mit beginnender Demenzerkrankung. Ziel der Studie ist es herauszufinden, warum es bei einigen Personen höheren Alters zu einem starken Abbau der geistigen Leistungsfähigkeit kommt und bei anderen Personen nicht. 

Teilnehmen können Personen über 60 Jahre. Die Untersuchung beinhaltet eine ausführliche Erfassung der geistigen Leistungsfähigkeit, eine funktionale kernspintomographische Untersuchung sowie eine Untersuchung von Cerebrospinalflüssigkeit, Urin und Blut. Für Fragen zur Studie können Sie jederzeit telefonisch mit uns Kontakt aufnehmen.



Ansprechpartner:

Felix Menne
Felix.Menne@charite.de

Klinische Registerstudie zu Frontotemporaler Demenz (FTD-DESCRIBE)

Forschungsförderung: Deutsches Zentrum für neurodegenerative Erkrankungen

Projektlaufzeit: Bis 12/2022

Ziel der DESCRIBE-FTD-Studie ist es, den natürlichen Verlauf der verschiedenen Varianten der Frontotemporalen Demenzen (FTD) zu dokumentieren. Es sind krankheitsübergreifende Analysen der erhobenen klinischen Daten, der Bildgebung, der Ergebnisse der Biomaterialien einschließlich genetischer Analysen vorgesehen. 

Die Daten der Klinischen Register-Studie werden bei jährlichen Vorstellungsterminen erhoben. Um wissenschaftliche Analysen durchzuführen wird eine Blutentnahme durchgeführt und ggf. zusätzlich im Rahmen einer Nervenwasserpunktion um die Zustimmung zur Mehrabnahme gebeten, außerdem soll eine MRT-Untersuchung des Kopfes vorgenommen werden.

Teilnehmen können alle Probanden, bei denen eine Variante der Frontotemporalen Demenz diagnostiziert wurde.

Ansprechpartner:

Felix Menne
Felix.Menne@charite.de

Biomarker der Alzheimer Erkrankung im Gehirnwasser (BIH)

Forschungsförderung: Berliner Institut für Gesundheitsforschung

Projektlaufzeit: 06/2014 - 05/2018

Im diesem Projekt sind Expertinnen und Experten aus dem Bereich Neurodegenerationsforschung zusammengekommen.

Wir arbeiten in einem Konsortium zusammen mit Spezialisten für zelluläre Prozesse, die bei Alzheimer eine wichtige Rolle spielen. In den kooperierenden Teams wird das sehr komplexe Zusammenspiel der Proteine in den von Alzheimer betroffenen Nervenzellen analysiert. Im translationalen Ansatz dieses Projektes werden neue biomedizinische Methoden auf kurzem Weg auf ihre Relevanz für die Krankheit und für die Patienten untersucht. Unsere Zielsetzung beinhaltet, bessere diagnostische Werkzeuge für Alzheimer zu entwickeln sowie therapeutische Wirkstoffe zu testen.



Ansprechpartner:


PD OA Dr. Oliver Peters
Oliver.Peters@charite.de

Multimodale Biomarker zur Vorhersage der Alzheimer Erkrankung (NEUROALLIANZ)


Forschungsförderung:
Bundesministerium für Bildung und Forschung


Projektlaufzeit: 05/2015 - 10/2017

In den alternden Gesellschaften steigt die Anzahl an Demenzkranken rasch. Hieraus ergibt sich eine dringende Notwendigkeit, die verfügbaren Therapieverfahren weiterzuentwickeln und kurative Ansätze für die Behandlung der Alzheimererkrankung zu entwickeln. Die in den letzten Jahren durchgeführten klinischen Studien zu neuen Substanzen fielen zumeist negativ aus. Eine Erklärung für den Misserfolg der bisherigen Studien könnte sein, dass die Behandlung erst zu spät im Hinblick auf den Erkrankungsprozess im Gehirn einsetzte. Es erscheint daher sinnvoll, eine Behandlung in Zukunft in prädemenziellen und präsymptomatischen Phasen der Erkrankung zu beginnen. Für eine frühe Behandlung wiederum ist eine frühzeitige Diagnose wichtig. Gemeinsam mit der Universität Göttingen und jung diagnostics wird in diesem Forschungsprojekt daher versucht, die Frühdiagnostik zu verbessern.

Das Ziel der Studie ist, Biomarker zu identifizieren, die eine präzise Erkennung der Alzheimer-Erkrankung im Stadium leichter kognitiver Störungen oder sogar im präsymptomatischen Stadium ermöglichen und damit für eine Voraussage des Eintritts einer Alzheimer Demenz genutzt werden können. 




Ansprechpartner:

Cand. Psych. Dietmar Hauser
Dietmar.Hauser@charite.de

PD OA Dr. Oliver Peters
Oliver.Peters@charite.de

Validierung und Optimierung des individuellen Nutzens von Ortungssystemen bei Demenz (VODINO)

 

Forschungsförderung: Deutsche Alzheimer Gesellschaft

Projektlaufzeit: 03/2015 - 08/2017

Technische Unterstützung kann Menschen mit Demenz und Pflegende in deren Alltag entlasten. Derzeit werden die verfügbaren technischen Hilfen noch wenig genutzt. Mehrere Faktoren können als Grund für diese Zugangsproblematik diskutiert werden. Das durch die Deutsche Alzheimer Gesellschaft geförderte Projekt "Validierung und Optimierung des individuellen Nutzens von Ortungssystemen in der häuslichen Pflege von Menschen mit Demenz" soll dazu beitragen, dass technische Lösungen im Bereich Ortung für Menschen mit Demenz und ihre pflegenden Angehörigen einfacher zu benutzen sind. Dazu soll ein bereits bestehendes Ortungssystem über einen Zeitraum von sechs Monaten von zwanzig Demenzkranken und ihren Pflegepersonen getestet werden. Zunächst soll die Frage beantwortet werden, wer überhaupt von einem Ortungssystem profitieren kann, denn sie sind nicht für alle Menschen und nicht in jedem Stadium einer Demenzerkrankung sinnvoll. Außerdem soll ein begleitendes Schulungskonzept entwickelt und die Gebrauchsfähigkeit und Akzeptanz des Ortungssystems getestet werden. Es geht um die Bewertung des praktischen Nutzens von Ortungssystemen für Menschen mit Demenz in der häuslichen Betreuung. Die Erhaltung der individuellen Freiheit bei gleichzeitigem Schutz der Betroffenen ist in diesem Zusammenhang ebenso wichtig wie die Begleitung und Entlastung der pflegenden Angehörigen.

In unserer Forschung legen wir den Fokus auf die potentiellen Anwender der technischen Hilfen. Unsere bisherigen Nutzerstudien befassen sich in unterschiedlichen Entwicklungsstadien mit der Akzeptanz, der Benutzerfreundlichkeit und der Umsetzbarkeit von technischen Lösungen im Alltag von Menschen mit Demenz und deren pflegenden Angehörigen. Mit dem Ziel das vorhandene technische Potenzial zu optimieren, soll dazu beigetragen werden die Implementierung der technischen Assistenzen zu verbessern. In diesem Zusammenhang fördern wir auch den Austausch von Entwicklern, Anbietern und Nutzern von Ambient Assisted Living (AAL)-Lösungen im Bereich Demenz (www.demenziaal.de).

ClinicalTrials.gov Identifier: NCT02893800

Ansprechpartnerin:

M.Sc. Herlind Megges
Herlind.Megges@charite.de

Forschungsdatenbank

Für mehr Details nutzen Sie bitte auch die Forschungsdatenbank der Charité.

Klinische Studien

Hier erhalten Sie Informationen zu aktuellen klinischen Studien

Publikationen

Links zu aktueller Forschung von Interesse

Wie das Gehirn Gelerntes bewertet (Nature Communications / medizin-aspekte.de; 10.08.2017)

Aussichtsreicher Kandidat für neue Alzheimer-Therapie gefunden (Proc Natl Acad Sci USA/ aerztezeitung.de; 31.07.2017)

Demenz: Schon eine Stunde soziale Interaktion pro Woche verbessert die Lebensqualität (aerzteblatt.de ; 21.07.2017)

Videospiel soll Alzheimer vor ersten Symptomen erkennen (Akiliinteractive /futurezone.at; 27.06.2017)

Besuch im Gehirn – Wie können wir Demenz vorbeugen?
(AUDIO) (RadioEins Rbb; 24.06.2017)

Warum Frauen häufiger an Alzheimer erkranken (Eur J Pharmacol. / NDR.de; 06.06.2017)

Ethiker fordern jetzt den Datenschutz für das Gehirn (Life Sciences, Society and Policy / Welt.de; 24.05.2017)

Alzheimer: Nächster Versuch einer kausalen Therapie (aerztezeitung.de; 15.05.2017)

Framingham-Studie sieht Süßstoff als Schlaganfall- und Demenzrisiko (Stroke & Alzheimers Dement / aerzteblatt.de; 05.05.2017)

Wie Greebles helfen, Alzheimer aufzuspüren (J Alzheimers Dis / Aponet.de; 22.04.2017)

Wirkstofftests im Hochdurchsatz (ÄrzteZeitung; 03.04.2017)

"Rolf, ich und Alzheimer" (Spiegel Online; 30.03.2017)

Alzheimer: Proteininhibition könnte Toxizität von Amyloid verringern (Plos Genetics / Deutsches Ärzteblat; 20.03.2017)

Warum wir Alzheimer immer noch nicht heilen können (Frankfurter Allgemeine Zeitung ; 03.03.2017)

Warum Fitness keine Frage des Alters ist (J Appl Physiol / Kurier.at; 13.02.2017)

Gläserner Transplantationserfolg (Nature Communications / ÄrzteZeitung; 07.02.2017)

Was Cannabis-Konsum und Schizophrenie verbindet (Molecular Psychiatry /20min.ch; 26.01.2017)

Naturstoff gegen Parkinson-Toxine (PNAS / Scinexx.de; 19.01.2017) 

Schlaganfall: Mit Bewegung bleibt das Gehirn wandlungsfähig (Front Aging Neurosci / ÄrzteZeitung; 02.01.2017)

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