Das Bild zeigt einen Arzt, der bei einer jungen Patientin eine Augenuntersuchung durchführt.

Klinische Studien

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Beobachtungsstudie "Entzündung, Vitamin A und Depression"

Neue Erkenntnisse deuten darauf hin, dass chronische Entzündungen und auch ein veränderter Haushalt der Retinsäure, eines aus Vitamin-A produzierten neuroprotektiven Botenstoffs, an der Entstehung von depressiven Symptomen beteiligt sein können.

In einer aktuellen Studie wollen wir daher untersuchen, ob bei Personen mit Depressionen Veränderungen im körpereigenen Vitaminhaushalt vorliegen, und möglicherweise mit Veränderungen in der Funktion des Immunsystems zusammenhängen.

Weitere Informationen und Kontaktdaten sind zentral auf unserer Webseite unter Probandensuche zu finden.

Minocyclin bei therapieresistenter Depression (Mino-TRD)

Entzündliche Prozesse bilden neueren Erkenntnissen zufolge eine der zentralen neurobiologischen Grundlagen der depressiven Pathogenese, insbesondere bei therapierefraktärer Depression. Im Rahmen der Mino-TRD-Studie, die ein Teilprojekt des BMBF-geförderten OptiMD-Verbundes darstellt, wird die augmentative antidepressive Wirksamkeit von Minocyclin bei Patienten mit therapierefraktärer Depression evaluiert. 

Für das Antibiotikum Minocyclin konnten vielversprechende neuroprotektive und anti-inflammatorische Effekte aufgezeigt werden. Zusätzlich zu einer konventionellen antidepressiven Standardtherapie mit Es/-Citalopram, Mirtazapin oder Venlafaxin erhalten die StudienteilnhmerInnen daher über einen Zeitraum von 6 Wochen zusätzlich Minocyclin. Die Studie wird placebokontrolliert durchgeführt.

Weitere Informationen erhalten Sie hier  und unter mino-trd(at)charite.de.

Beobachtungsstudie "Alkoholabhängigkeit und Retinsäurehomöostase"

Tierexperimentelle und epidemiologische Erkenntnisse deuten darauf hin, dass chronischer Alkoholkonsum zu einer deutlichen Beeinflussung der Retinsäurehomöostase in verschiedenen Organen führen kann. Während der Schwangerschaft könnte dieser Mechanismus der Entstehung der zum sogenanntenFetalen Alkoholsyndrom zugehörigen Störungen (FASD) zugrunde liegen.

In einer aktuellen Studie wollen wir daher untersuchen, ob bei Patienten mit chronischem Alkoholkonsum Veränderungen im körpereigenen Vitaminhaushalt vorliegen.

Für die Teilnahme an der Studie wird eine einfache Blutabnahme sowie ein kurzes Interview zu Symptomen und Wohlbefinden (Gespräch und Fragebögen) durchgeführt.

Weitere Informationen erhalten Sie unter ag-neurobiologie-cbf(at)charite.de.