Das Bild zeigt eine Ärztin am Schreibtisch, die einem Patienten ein Röntgenbild erklärt.

Depression im Alter

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Depression im Alter

Depression ist keine normale "Alterserscheinung", sondern kann behandelt werden. Die klinische Erfahrung und Forschung zeigen, dass medikamentöse und psychotherapeutische Maßnahmen auch bei älteren Menschen sehr wohl zu einer deutlichen Verbesserung der gedrückten Stimmung beitragen können.

Typische Anzeichen einer Depression bei älteren Menschen:

  • oft ausgeprägte unspezifische körperliche Beschwerden
  • Interessen– und Freudverlust
  • Klagen über Gedächtnisprobleme/ Konzentrationsverlust
  • Schamgefühle, Neigung zur Bagatellisierung
  • innere oder äußere Unruhe
  • Müdigkeit oder Energieverlust
  • wiederkehrende Gedanken an den Tod
  • Überlagerung durch körperliche Erkrankungen

Spezifisches verhaltenstherapeutisches Gruppentherapieangebot

Im Rahmen der Gruppen-Psychotherapie wird auf die individuelle Problematik unserer Patienten eingegangen. Die Patienten lernen ihre Erkrankung zu verstehen, gleichzeitig werden im Austausch mit anderen an einer Depression erkrankten Personen Strategien zur Krankheitsbewältigung erarbeitet.

Das Behandlungsprogramm besteht aus folgenden Schwerpunkten:

Psychoedukation
Entstehung einer Depression, individuelle Belastungs– und Stressfaktoren, individuelle Ziele, Behandlungsmöglichkeiten

Thema 1: Aktivitäten
Zusammenhang zwischen Aktivitäten und Stimmung. Der Fokus liegt auf der Reaktivierung und Tagesstrukturierung.

Thema 2: Kognitionen
Welchen Einfluss haben die eigenen Gedanken auf das Wohlbefinden?

Thema 3: Soziales Kompetenztraining (SKT)
Wie kann ich alltäglichen sozialen Situationen, die Schwierigkeiten bereiten, begegnen und welchen Einfluss haben sie auf die Stimmung?

Thema 4: Alter und Älter werden
Themen wie z.B. Verlust von vertrauten Personen, körperliche Einschränkungen, Einsamkeit etc. stehen im Mittelpunkt.

Rückfallprophylaxe