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Job-Consult

Ein Angebot zur beruflichen Reintegration für Patienten der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie CBF.

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Hintergrund

Arbeit und Beschäftigung bieten Menschen Orientierung und Struktur, soziale Kontakte und Zugehörigkeit, die Möglichkeit des Erwerbs von Fähigkeiten, Kompetenzen und daraus resultierende Selbstwirksamkeit sowie gesellschaftliche Anerkennung und die Möglichkeit einen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten.

Sie sind existenzielles Bedürfnis und Recht aller Menschen und haben positive Auswirkungen auf Gesundheit, Lebensqualität und Zufriedenheit von Menschen (vgl. Gühne/Riedel-Heller 2015, S. 4, S. 23). Dahingehend können aus Arbeitslosigkeit vielerlei psychosoziale Problemfelder resultieren: sie steht in Zusammenhang mit einer höheren Krankheitsrate und häufigeren und anhaltenderen Problemen im Bereich psychischer Gesundheit (vgl. ebd.).

Im Hinblick auf diese Thematik richtet sich Jobconsult an Menschen mit psychischen Problemstellungen, gibt Orientierung im unübersichtlichen Sozialhilfesystem und ist Schnittstelle zu poststationären Angeboten, bereits während der Behandlung im Krankenhaus. Schwerpunkt hierbei soll die Erarbeitung einer beruflichen Perspektive sein, im Sinne einer lebensweltorientierten, ganzheitlichen Betrachtung bio-psycho-sozialer Aspekte.

Ziel

Das Angebot richtet sich in erster Linie an Patient*innen aus den stationären und teilstationären Bereichen der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Campus Benjamin Franklin.

Willkommen sind Menschen jeder Altersgruppe unabhängig ihrer psychiatrischen Diagnose unter Einbezug ihrer individuellen psychosozialen Situation und Lebenserfahrung. Anknüpfend an die höchstpersönliche Lebenssituation soll auf Wunsch der Patient*in eine zufriedenstellende berufliche Perspektive bzw. Perspektive in Beschäftigung erarbeitet werden.

Dies beinhaltet sowohl die Beratung zur Wiedereingliederung in den bisherigen Beruf, als auch Unterstützung bei der Suche einer neuen beruflichen Perspektive, beispielsweise im Rahmen von Bewerbungstrainings, bei der gemeinsamen Beantragung einer beruflichen Rehabilitation, bei der Suche nach Job bzw. Beschäftigung oder auch Vermittlung an poststationäre Beratungsstellen und Ansprechpartner*innen. Hierzu wird unter anderem mit relevanten Leistungs- und Kostenträgern in Berlin kooperiert.

Literatur

Gühne, Uta; Riedel-Heller, Steffi G. (2015): Die Arbeitssituation von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen in Deutschland. Im Auftrag von Gesundheitsstadt Berlin e.V. und der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN). Berlin: Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN).

 

Dr. Palleit, Leander (2018): Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention. Das Recht auf Arbeit für Menschen mit Behinderungen verwirklichen. Der Arbeitsmarkt muss inklusiv und für alle zugänglich werden. Berlin: Deutsches Institut für Menschenrechte.

Ihre Kontaktperson


Daniela Schlieckau M.A. Soziale Arbeit