Das Bild zeigt einen Arzt, der bei einer jungen Patientin eine Augenuntersuchung durchführt.

FAQs

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FAQs

Um Sie bereits im Vorfeld möglichst gut zu informieren haben wir im Folgendem die häufigsten an uns gestellten Fragen zusammengestellt.

Wie lange wird meine stationäre Therapie dauern?

 In den meisten Fällen liegt die Dauer der stationären Therapie bei ca. sechs bis acht Wochen. In Einzelfällen (z.B. im Falle einer Krisenintervention) kann die stationäre Behandlungszeit auch deutlich kürzer sein.

Kann mein Kind auch mit aufgenommen werden?

 Für die Aufnahme in die Mutter-Kind-Einheit ist es vorgesehen, dass ihr Kind für die gesamte Zeit des stationären Aufenthaltes gemeinsam mit Ihnen aufgenommen wird.

Ich bin Zwillingsmutter. Werde ich mit beiden Babies aufgenommen?

 Selbstverständlich werden Sie als Zwillingsmutter mit beiden Babies bei uns aufgenommen.

Bis zu welchem Kindesalter kann ich Ihr Angebot nutzen?

 Grundsätzlich nehmen wir Mütter mit Kindern bis zum Alter von 24 Monaten, in Einzelfällen (nach Vereinbarung) auch darüber hinaus, auf.

Kann ich zunächst auch ohne mein Kind aufgenommen werden?

 Ein Ausnahmefällen –z.B. bei schwersten Depressionen, kann es angebracht sein, eine Patientin zunächst ohne Kind aufzunehmen und dieses dann zeitnah mit aufzunehmen, sobald eine gewisse Stabilisierung der Mutter eingetreten ist.

Kann mein Lebenspartner mit aufgenommen werden?

 Eine Mitaufnahme des Lebenspartners ist nicht möglich. Allerdings sind die Besuchszeiten der Mutter-Kind-Station sehr ausgedehnt und an den Wochenenden und Feiertagen sogar ganztägig, so dass auch ihr Partner ausreichend Zeit mit seinem Kind verbringen – und natürlich Sie als Mutter auch entlasten kann! In Einzelfällen kann auch eine Übernachtung des Partners in Ihrem Zimmer, z.B. an einem Wochenende, vereinbart werden.

In was für einem Zimmer werde ich untergebracht sein?

 Jede Mutter, die auf  unserer Mutter-Kind-Station aufgenommen wird, erhält ein geräumiges, modernes Einzelzimmer, welches sie gemeinsam mit ihrem Kind nutzt. Alle unsere acht Einzelzimmer sind mit einem eigenen Badezimmer (mit Dusche und WC) sowie einem Babybett und einer Wickelkommode ausgestattet. Jedes Zimmer ist darüber hinaus mit einem eigenen Fernseher ausgestattet.

Wer kümmert sich um mein Kind während des stationären Aufenthaltes?

 Zum einen tun Sie selbst dies – das Kind ist selbstverständlich gemeinsam mit Ihnen in einem modernen Einzelzimmer mit eigenem Badezimmer untergebracht. Während der Therapiezeiten wird eine Kinderbetreuung durch unser kompetentes Pflegeteam angeboten. Doch auch darüber hinaus werden Sie bei der Betreuung Ihres Kindes durch unser Pflegeteam entlastet bzw. angeleitet.

Nehmen Sie nur Patientinnen mit bestimmten psychischen Störungen auf?

 Nein, unser Angebot steht allen Müttern, die an einer psychischen Störung leiden, offen. Die ersten ein bis zwei Jahre nach der Geburt eines Kindes sind die Zeit im Leben einer Frau, in der sie am "anfälligsten" für die Entwicklung, den Wiederausbruch oder die Verschlimmerung einer psychischen Störung ist. Aus diesem Grunde können Sie sich mit allen psychischen Störungen an uns wenden, ganz egal, ob es sich dabei um Depressionen, psychotische Störungen, Angst- und Zwangsstörungen oder Persönlichkeitsstörungen (um nur ein paar von vielen zu nennen) handelt.

 Wie kann ich bei Ihnen aufgenommen werden? Welche Schritte sind dafür notwendig?

 Unser Pflegeteam nimmt jederzeit gerne Ihren Anruf entgegen. In diesem ersten Telefonat können Sie bereits einen Termin für ein persönliches Vorgespräch mit einer unserer Psychologinnen vereinbaren. Je nach Dringlichkeit erhalten Sie sehr zeitnah einen Vorgesprächstermin bzw. kann auch (z.B. wenn Ihr Wohnort weit entfernt von Berlin ist) ein telefonisches Vorgespräch vereinbart werden. Das Vorgespräch ist bereits eine wichtige Vorstufe der stationären Behandlung, da Sie uns und unsere Station zu diesem Zeitpunkt schon einmal kennenlernen können und wir gemeinsam mit Ihnen wichtige Fragen bezüglich Ihrer anstehenden Therapie besprechen können. Am Ende des Vorgespräches klären wir mit Ihnen dann einen möglichen Aufnahmezeitraum ab.

Wie lange muss ich auf einen stationären Therapieplatz bei Ihnen warten?

 Leider gibt es in Deutschland viel zu wenig stationäre Behandlungsplätze für Mütter mit Ihren Kindern. Aus diesem Grunde können wir Mütter mit ihren Kindern nur in den seltensten Fällen direkt aufnehmen, die meisten unserer Patientinnen warten einige Tage bis mehrere Wochen (je nach Dringlichkeit bzw. auch Wunsch der Patientin) auf einen Therapieplatz bei uns. Im Regelfall kontaktieren wir Sie ca. fünf Tage vor dem möglichen Aufnahmetermin, damit Sie noch genügend Zeit haben, Ihre Vorbereitungen für die Aufnahme bei uns zu treffen.

Muss ich Medikamente nehmen?

 Einen "Zwang" zur Medikamenteneinnahme gibt es selbstverständlich nicht! Allerdings gibt es Krankheitsbilder, z.B. eine schwere Depression, bei denen eine spezifische medikamentöse Therapie aus fachlicher Sicht dringend angebracht ist.

Für den Fall, dass dies für Sie zutrifft, werden wir Sie jedoch zunächst ausführlich beraten, insbesondere hinsichtlich möglicher Alternativen sowie Risiken und Nebenwirkungen.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

 Pauschal kann man diese Frage nicht beantworten. Mögliche Nebenwirkungen hängen zum einen vom verordneten Medikament, aber auch von Ihnen selbst (u.a. Ihrer körpereigenen Neigung, bestimmte Nebenwirkungen zu entwickeln) ab.

Grundsätzlich gilt jedoch, dass auf unserer Mutter-Kind-Station nur moderne, nebenwirkungsarme Medikamente zum Einsatz kommen, die von den allermeisten Patientinnen sehr gut vertragen werden.

 Was ist, wenn ich mein Kind noch stille?

 Muttermilch ist die optimale Ernährung für Ihr Baby in den ersten sechs Lebensmonaten. Auch ist das Stillen des Kindes unter (bestimmten) Medikamenten nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Da aber die allermeisten Medikamente in die Muttermilch übergehen und somit auch vom kindlichen Organismus aufgenommen werden, ist eine derartige Entscheidung immer im Einzelfall und unter sorgfältiger "Kosten-Nutzen"-Abwägung zu treffen.

Und bitte vergessen Sie nicht: Das Beste, was Sie für Ihr Kind tun können, hat nichts mit der Ernährung Ihres Kindes zu tun! Das Beste, was Sie für Ihr Kind tun können, ist schnellstmöglich wieder "gesund" zu werden!

Ist bei Ihnen auch für die Verpflegung meines Kindes gesorgt?

 Als Ihre Begleitperson erhält Ihr Kind selbstverständlich genauso Verpflegung von uns, wie auch Sie dies tun. Für Kinder über 12 Monate ist bei uns das spezielle, täglich frisch gekochte Kinderessen der Charité vorgesehen, für jüngere Kinder halten wir altersgerechte Babynahrung bereit.  Da es bzgl. des Milchpulvers  beinahe unzählige Varianten gibt und dieses auch nur in Ausnahmefällen gewechselt werden sollte bitten wir Sie jedoch, auf jeden Fall einen ausreichenden Vorrat "Ihres" speziellen Milchpulvers mitzubringen.