Praktisches Jahr (PJ)

Studierende der Medizin können sich hier über das praktische Jahr an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie informieren. 

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Allgemeines

Studierende der Medizin haben im Rahmen eines praktischen Jahres Gelegenheit Einblicke in den Ablauf der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie zu erhalten. Sowohl die Stationsärztinnen und –ärzte, als auch das Pflegepersonal steht dabei helfend zur Seite.

Während des Praktischen Jahres, in dessen Mittelpunkt die Ausbildung am Krankenbett steht, sollen Sie die während des vorhergehenden Studiums erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten vertiefen und erweitern. Außerdem nimmt die praktische Anwendung dieser Kenntnisse und Fertigkeiten auf den Patienten einen großen Platz ein. Zu diesem Zweck werden Sie entsprechend Ihrem Ausbildungsstand unter Anleitung, Aufsicht und Verantwortung der ausbildenden Ärzte, ärztliche Verrichtungen durchführen. Hierzu nehmen Sie im vollen Umfang an dem Arbeitsalltag der jeweiligen Station teil.

Bitte bedenken Sie, dass wir Patienten aller Altersklassen und Schichten behandeln und dass in der Psychiatrie das Arzt-Patienten-Verhältnis besonders wichtig ist. Unser äußeres Erscheinungsbild sollte deshalb nicht "extrem" gestaltet sein. Falls Sie Urlaub nehmen oder krank werden, sind Sie gebeten, dies Ihrem Stationsarzt und dem Sekretariat (Frau Szengel, Tel.: 030 450 517 532) mitzuteilen.

Viele Aktivitäten verlangen Ihre Eigeninitiative, so z.B. das Kennenlernen der verschiedenen Therapieformen der Klinik. Naturgemäß können nicht alle Therapieformen in einem PJ-Turnus dargestellt werden. Auf Station wird, je nach Ausbildungsstand des PJ-Studenten, nach ca. 4 Wochen eine Behandlung eines Patienten unter der Anleitung des Stationsarztes möglich sein. Vorher sollten Sie die psychiatrische Untersuchung trainiert und im Video ein Interview kontrolliert haben. Für die Supervision von nicht nur fachlichen, sondern auch persönlichen Problemen im Umgang mit Patienten ist Ihr Stationsarzt in erster Linie Ansprechpartner. Es ist jedoch auch sinnvoll, dass sich die Gruppe der PJ-Studenten in dieser Hinsicht austauscht. Die PJ-Gruppenkommunikation sollte auch aus diesem Grund von vornherein gepflegt werden. Es empfiehlt sich, dass sich die PJ-Studenten kurz nach jeder der Konferenzen treffen und ggf. Termine absprechen. Die für die Ärzte vorgesehenen Konferenzen und Weiterbildungstermine sind auch für PJ-Studenten Pflicht.

Alle Mitarbeiter dieser Klinik sind bemüht, Ihnen nicht nur eine angenehme, sondern auch lehrreiche PJ-Zeit zu ermöglichen. Zu Anfang werden Sie sicherlich mehr beobachten und zuhören, dann aber im Laufe der Zeit auch aktiver werden und Patienten unter Anleitung des für Sie zuständigen Stationsarztes selbständig betreuen. Zur Betreuung gehört die körperliche Untersuchung bei der Aufnahme genauso wie die Erstellung von Krankengeschichten und die Abfassung von Arztbriefen. Alle Ihre Entscheidungen müssen Sie mit dem Stationsarzt gemeinsam treffen. Wir möchten Sie ausdrücklich ermuntern, Fragen zu stellen und Probleme anzusprechen. Ihre Stationsärzte und Oberärzte stehen Ihnen sicherlich dafür jederzeit zur Verfügung. Bevor Sie Ihre PJ-Bescheinigung überreicht bekommen, müssten Sie die Abgabe von Schlüssel, Kittel, Büchern etc. quittiert vorlegen. Wir bitten Sie, diesen Ablauf mit dem Zweck eines reibungslosen Wechsels der PJ-Studenten zu unterstützen.

Weitere allgemeine Informationen zum PJ in der Charité - Universitätsmedizin BerlinCampus Benjamin Franklin finden Sie hier

Wochenstundenplan

täglich

  • 8.00 h Dienstantritt
  • 8.30 h Frühkonferenz
  • 9.00 h Visiten (abhängig von der jeweiligen Station als Gruppen- oder Einzelvisiten, einmal/Woche Oberarztvisite, ggf. Chefarztvisite)

dienstags

  • 8.30 h Frühkonferenz + Journal Club
  • 16.00 h Assistentenweiterbildung

mittwochs

  • 17.00-18.30 h wissenschaftliches Kolloquium

freitags

  • 8.00 h Frühkonferenz + radiologische und neuroradiologische Präsentation
  • 13.00 - 14.00 h Kasuistik